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poet nr. 17
Literaturmagazin
Andreas Heidtmann (Hg.)
poetenladen, Leipzig Herbst 2014
ca. 240 Seiten, 9.80 Euro
ISBN 978-3-940691-56-9

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Gesprächsthema: Literatur u. Vergänglichkeit

Zum Prosa­teil gehören Erzäh­lungen, Prosa­minia­tu­ren und Roman­aus­züge, darun­ter neue und be­kannte Stimmen. Neben aktuel­ler Lyrik finden sich aus­gewähl­te Gedichte, die von Michael Braun und Michael Busel­meier pro­fund kommen­tiert werden.

»Der Tod hat auch etwas Befreiendes.« Matthias Nawrat »Sterben zu müssen ist peinlich.« Clemens J. Setz »Der eigentliche, tiefste Antrieb zum Schrei­ben ist, glaube ich, der Tod.« Anne Weber »Ich brauche die Bücher als Gedächtnisstütze.« Doro­thee Elmiger

Blick ins Heft

  poet nr. 17

Editorial  |  poet nr. 17


Wir leben mit einem Paradox: So schwer es fällt, die Vergänglichkeit zu akzeptieren, verleiht sie doch erst dem Dasein Struktur und Sinn. »Ich bin dafür, dass gestorben wird!«, erklärt folgerichtig Georg Klein, einer von sechs Schriftstellern, die zum Thema Vergänglichkeit und Tod be­fragt wurden – und natürlich zu ihrer aktuellen Arbeit. Auch andere Autoren des Heftes waren eingeladen, sich zum Thema zu äußern. Wer Werke sucht, die sich mit dem Tod auseinandersetzen, findet hier wichtige Beispiele, etwa Thomas Manns Zauberberg, T.S. Eliots The Waste Land oder Eichendorffs Gedicht Auf meines Kindes Tod.
  Auch wenn Lyrik und Prosa der poet-Ausgaben keiner thematischen Vorgabe folgen, rückt das Thema Tod verschiedentlich ins Zentrum. Etwa in Jan Koneffkes Gedicht Dem toten Kind in einer Oktobernacht, das den »Ernstfall thematisiert«, den Tod des eigenen Kindes. Ein anderes Beispiel findet sich in Constantin Göttferts Romanausschnitt, wo der Krebs in der Figur Steiner »wuchert«. Mit Rolf Haufs haben wir einen Dichter im Heft, der im Juli 2013 nach langer Krankheit verstarb und dessen Gedicht Kinderjuni von Michael Buselmeier kommentiert wird.

Andreas Heidtmann, Herbst 2014

 

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Erster Einblick ins Heft / Auszug


Das Literaturmagazin poet erscheint halbjährlich im poeten­laden Verlag. Auf mehr als 240 Seiten bietet es Gedichte, Geschichten und Gespräche junger wie eta­blier­ter Autoren. Für das »bei­spiel­hafte Kon­zept zur Förde­rung der jungen Lite­ratur« wurde das Ma­gazin mit dem Calwer Hermann-Hesse-Preis aus­ge­zeichnet. Das Ma­gazin wird geför­dert durch den Deutschen Li­te­ratur­fonds e.V. sowie durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staa­tes Sachsen.

Ladenpreis: 9,80 Euro (ab Ausgabe 9) | Abo: 16 Euro.

 

 

 
Der poet erscheint halbjährlich im:
Poetenladen | Blumenstraße 25 | 04155 Leipzig | Germany
Herausgeber: Andreas Heidtmann
+49 (0)341 – 9939647 | Fax +49 (0)341 – 6407314
Mail: info (at) poetenladen.de
Der poet ist ein überaus leben­diges, glück­licher­weise ästhetisch unberechen­bares Literatur­magazin, das vor allem die lite­rarische Diskus­sion in der jüngeren Autoren­generation ungemein beflügelt hat.
Michael Braun: Laudatio zum Calwer Hermann-Hesse-Preis
 

 

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